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x-times myspace (Januar 2010)

k² goes Kunstverein
ein Tanzabend des k²-koreografenkollektivs
im Kunstverein Freiburg
Premiere am 14. Januar 2010, 20 Uhr

Lebensraum, virtueller Raum, Traumdarstellung als self-design, pure Begegnung ohne Mensch – das Internet verändert nicht nur unser Verhältnis von Zeit und Raum, sondern auch die Beziehung zu unseren Mitmenschen und zu uns selbst.
Wie nah bist du, wenn du virtuell nah bist? Ist Intimität öffentlich spürbar?
Braucht Begegnung humanes Material um sie zu fühlen?

Das Oszillieren zwischen Distanz und Nähe, das Spiel um neue eigene Räume angesichts tiefgreifender Veränderungen in der Kommunikation, in der Wahrnehmung, im eigenen Handeln sind das gemeinsame Thema von „X-Times  MySpace“, dem neuen Tanzabend mit Kurzstücken des k2-koreografenkollektivs, der am Donnerstag, 14. Januar 2010, um 20h, im Freiburger Kunstverein Premiere hat.

Sechs sehr unterschiedliche Tanzstücke aus Freiburg, Berlin und München werden vorgestellt. Neben drei neuen Kollektivkoreografien von Oliver Lange, Stephanie Moers, Valjia Zinck und Sabine Noll (Produktionsleitung/Abendregie) sind diesmal Angela Schubot und Jared Gardinger (Berlin/USA) mit dem Stück "What they are instead of", Tommy Noonan von pvc mit „Now here“ und der Münchner Koreograf Mathias Schwarz mit „eluus“ als Gäste eingeladen.

Allen Stücken gemeinsam ist ein jeweils radikaler Versuch, den Raum "zwischen" "in einem", "von oben", "now here" ,“tief drin“, "im Schein" auszuloten.
Ein sprichwörtlich roter Faden zieht sich durch einen Teil des Abends, mit ungewöhnlichem Ausgang.

Das Publikum wird aus unterschiedlichen Perspektiven mal voyeuristische Einblicke, mal aus der Google-Earth-Vogelperspektive Überblicke bekommen und durch den Raum geleitet werden. So wird das immer stärker werdende Spannungsfeld zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, das durch den Einfluss des Internets auf unser Leben entsteht, an diesem Abend kondensiert spürbar gemacht.

Dass der neue Tanzabend dieses Mal im Kunstverein Freiburg stattfindet, war für das koreografenkollektiv eine selbst verordnete inhaltliche Herausforderung:
"Wir wollten einen besonderen Raum, der in seiner Klarheit und Kargheit überzeugt und neu zu schaffenden Koreografien die Voraussetzung einer nicht-theatralen Bühnensituation bietet.“
Zudem suchten wir im Hinblick auf das gewählte Thema räumliche Möglichkeiten, die dem Zuschauer, ohne erheblichen technischen Aufwand, verschiedene Perspektiven auf das Tanzgeschehen ermöglichen. Beides haben wir im Kunstverein gefunden und darüber hinaus eine sehr herzliche Unterstützung seitens der künstlerischen Leiterin des Hauses, Caroline Käding.